Die steirische Harmonika

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Die Steirische

von Hermann Härtel

Manche nennen sie "Knöpferlharmonika" und leiten den Namen von den vielen Knöpferln ab, die einem Laien etwas verwirrend erscheinen. Andere sagen "Quetsch'n". Der Name klingt wohl etwas derb, immerhin wird aber doch etwas gequetscht. Es gäbe noch andere Namen, die man diesem eigenartigen Instrument im Laufe vieler Jahre gegeben hat: Zugorgel, Zugin, Wanzenpress, Ziach, Ziachharmonie, Harmonie oder eben die "Steirische".

Was macht nun die steirische Harmonika so seltsam und beliebt abgesehen vom diatonischen Prinzip?

Zunächst einmal kann sie nicht jeder so einfach bedienen, und dann ist da noch die Aufmachung: zwei viereckige Kisterl beinhalten die Eingeweide und sind mit dem Balg verbunden. Außen glänzt das Ding - überall gibt es Einlegearbeiten und Beschläge. Der Bass kommt gar aus Trichtern, ganz wackelig hängt der Luftknopf aus dem Kasten. Der Riemen, mit Blumen reich bestickt -, ist mit einer großen Holzschraube befestigt. Die schon erwähnten Knöpferl geben beim Spiel Klappergeräusche von sich, vermischt mit einem ständigen asthma-ähnlichen Luftholen.

Das ist die steirische Harmonika - ein liebenswertes Instrument, ein Stück vom Musikanten selbst. Ein Instrument, das vom Musiker das ständige Mitführen eines Reparatur-Besteckes verlangt. Welcher Musikant einer Harmonika musste noch nie die Nägel entfernen, um das Innenleben einer Harmonika wieder in Ordnung zu bringen? Manchmal klappert sie halt zu viel, lässt einige Töne aus oder schickt gar Misstöne in die so gut gemeinte Melodie!

Was mag so eine alte "Steirische" wohl schon alles erlebt haben? Wie viele Spielleute haben sich auf ihr schon "zurechtgetastet"? Hat sie nicht unsere ländliche Musik mitgeformt und lebendig erhalten? Solche Fragen kann wohl nur der verstehen, der eine alte, zerfurchte und abgegriffene "Steirische" einmal gesehen hat. Einen solchen Veteran, brüchig der Balg, die lustigen Basstrichter verbogen, die Stimmen rau und lädiert, mit unzähligen Tanzabenden auf dem Rücken. Erst nach vielen Jahren hat sie ausgedient -

Eine neue muss also wieder her - wiederum eine "Steirische" -, die mit ihrem eigenartigen Tremolo-Ton den Tanzbeinschwingungen die nötigen Akzente verleiht!

Dieser Artikel von Hermann Härtel wurde entnommen der Zeitschrift "Der fröhliche Kreis", 26. Jahrgang/1976, Heft 2.

Einen weiteren Artikel von Hermann Härtel über die Steirische können Sie hier lesen.

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