Begleitinstrumente

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Tonarten

steirische Harmonika

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Freies Begleiten

In der alpenländischen Volksmusik wird kaum je die Stimme für Begleitinstrumente ausgeschrieben. Häufig (beispielsweise bei meinen Noten) sind nur Begleitakkorde angegeben. Aber auch die stimmen nur bedingt. Spielen transponierende Instrumente (Bläser, steirische Harmonika und etliche andere) nach diesen Noten, dann ändert sich die Tonart, müssen auch die Begleitinstrumente transponieren.

Meist sind nur Grundakkorde angegeben. Wollen Sie Wechselbass spielen, was ich bei vielen Melodien sehr befürworte, finden Sie Informationen dazu auf der Seite "Bassgeige und Wechselbass", die nicht nur für Bassgeiger interessant ist, sondern ganz allgemein die Grundlagen des Wechselbass vermittelt.

Tonarten

Sie wollen also mit irgendwelchen Melodieinstrumenten mitmusizieren, mit Ihrer Gitarre, Ihrer Bassgeige, mit irgend einem Begleitinstrument. Dazu müssen Sie zuallererst wissen, welche Tonart soeben erklingt. Natürlich können Sie sich die Tonart bei jedem Stück ansagen lassen. Es geht aber auch einfacher. Sie können, zumindest bei manchen Instrumenten, die Tonart abschauen.Zum Seitenanfang

steirische Harmonika

Am einfachsten ist das bei der steirischen Harmonika. Sie brauchen nur einmal die Stimmung erfragen, beispielsweise Vierreiher A-D-G-C und können sofort abschauen, welche Tonart gerade dran ist.

Spiel in der äußeren Reihe (oberste zwei Bassknöpfe außen) auf Druck, dann erklingt A-Dur,
spiel in dieser Reihe auf Zug, dann ist E7 dran.

Spiel in der zweiten (mittleren) Reihe (die nächsten Bassknöpfe von oben, außen) auf Druck, erklingt D-Dur,
spiel in dieser Reihe auf Zug, dann ist A7 dran.

Spiel in der dritten (mittleren) Reihe (Bassknöpfe fast unten, außen) auf Druck, dann erklingt G-Dur,
spiel in dieser Reihe auf Zug, dann ist D7 dran.

Spielt er in der vierten (inneren) Reihe (unterste Bassknöpfe außen) auf Druck, dann erklingt C-Dur,
spiel in dieser Reihe auf Zug, ist G7 dran.

Spiel in der vierten (inneren) Reihe auf Zug und die untersten Bassknöpfe der inneren Bassreihe, (kommt selten vor), dann gilt F-Dur als 4. Stufe von C-Dur.

Sie können den Harmonikaspieler darüber hinaus fragen, wie die inneren Bassknöpfe seines Instrumentes belegt sind, mit Moll oder mit 4. Stufe, da gibt es verschiedenste Möglichkeiten, die etwa Christian Amon auf seiner Harmonikaseite aufzeigt.

Und natürlich gibt es die verschiedensten Stimmungen und Bauarten der Harmonika. Für alle gleich gilt, dass die Reihen im Quintenzirkel von innen nach außen (Bass äußere Reihe von unten nach oben) angeordnet sind, und dass bei Druck die erste Stufe erklingt, bei Zug die 5. Stufe.Zum Seitenanfang

transponierende Instrumente

Die meisten Blasinstrumente sind transponierend gestimmt, Blechbläser häufig in B. Das bedeutet, wenn ein Flügelhornist in C-Dur spielt, erklingt B-Dur, andere nicht transponierende Instrumente müssen daher in B-Dur spielen.

Nachfolgend schreibe ich dies für einige häufig vorkommende Instrumente auf, und zwar nur für die C-Dur. Bei anderen Tonarten sollten Sie selbst ausrechnen, welche Tonart erklingt.

Instrument gespielte Tonart erklingende Tonart Differenz
Bläser in B spielt C-Dur es erklingt B-Dur einen Ganzton tiefer als notiert
Bläser in Es spielt C-Dur es erklingt Es-Dur kleine Terz höher als notiert
Schwegel in A spielt D-Dur Es erklingt A-Dur eine Quint höher als notiert

(Schwegelnoten haben meist als Grundtonart D-Dur)

Okarina in G spielt C-Dur Es erklingt G-Dur eine Quint höher als notiert

andere Instrumente

Manche Instrumente spielen vorwiegend in bestimmten Tonarten. Da ist die Auswahl der möglichen Tonarten nicht so groß.

Etwa beginnen Geigen vorwiegend in G-Dur oder D-Dur.

Holzbläser spielen gern in C-Dur.

Blechbläser spielen gern in B-Tonarten.

Bei manchen Instrumenten können Sie die Tonart an den Griffen abschauen, etwa bei Gitarre, Bassgeige. Lassen Sie sich die häufigsten Griffe zeigen und Sie wissen ebenfalls ohne Fragen, in welcher Tonart gespielt wird.Zum Seitenanfang

weitere Informationen

Die folgenden Seiten sind nicht ausschließlich für bestimmte Instrumente gedacht, sind auch sehr nützlich für Begleitung im Allgemeinen. Vor allem aber sollte jeder Mitspieler zumindest die möglichen Harmoniefolgen beherrschen, allenfalls auch die in der Volksmusik übliche Mehrstimmigkeit, die ich auf meiner Seite "einfache Mehrstimmigkeit" erkläre.

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Für Bassgeiger  oder Bassbläser habe ich bei vielen Tänzen eine etwas anspruchsvollere Begleitung ausgeschrieben. Auf Okarina sind sie zu finden.

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