Bassgeigenspiel Die Bassgeige ist ein Streichinstrument

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Bassgeige (Kontrabass) und Wechselbass

Am Kontrabass vorhandene Töne für Läufe je nach Tonart

alle vorhandenen Töne

alle für die jeweilige Tonart erforderlichen tonarteigenen Töne
 bis zur vierten Lage

Tonart

A-Dur

D-Dur

G-Dur

C-Dur

F-Dur

Griff

leere

E

A

D

G

E

A

D

 

 

A

D

G

 

A

D

G

 

A

D

G

 

A

D

G

leer

halbe Lg.

F

B
Ais

Es
Dis

As
Gis

 

 

 

Gis

 

 

 

 

 

 

 

 

 F

 

 

 

F

B

 

 

(1)

1. Lage

Fis
Ges

H

E

A

Fis

H

E

A

Fis

H

E

A

 

H

E

A

 

H

E

A

 

 

E

A

1

2. Lage

G

C

F

B

 

 

 

 

G

 

 

 

G

C

 

 

G

C

F

 

G

C

F

B

2

3. Lage

Gis
As

Cis
Des

Fis
Ges

H

Gis

Cis

Fis

 

 

Cis

Fis

 

 

 

Fis

 

 

 

 

H

 

 

 

 

3+4

4. Lage

A

D

G

C

 

 

 

Farberklärung: 
(Beispiel A-Dur)
A Tonika
Grundton
E Dominante
Grundton
H Wechsel-
Ton
D Subdo-
minante
Grundton
E Alterna-
tive

erforderliche Töne am Kontrabass für Wechselbass je nach Tonart

Tonart

A-Dur

D-Dur

G-Dur

C-Dur

F-Dur

Wechselbass gerade

A

E

H

E

D

A

E

A

G

D

A

D

C

G

D

G

F

C

G

C

gegriffener Ton

x

x

x

x

x

x

x

Wechselbass verkehrt

H

E

A

E

E

A

D

A

A

D

G

D

D

G

C

G

G

C

F

C

gegriffener Ton

x

x

x

x

x

x

x

Wechselbass oder Grundbässe?

Ein Wechselbass ist nicht unbedingt erforderlich. Nur Grundtöne zu spielen, ist immer in Ordnung. Die hier beschriebene Art, den Bass zu spielen, macht aber viele, besonders neuere Stücke schöner und interessanter.

Für manche anderen, vor allem für alte Stücke ist es günstiger, nur Grundbässe zu spielen. Dies baut eine Spannung zwischen erster und fünfter Stufe auf, die beim Wechselbass eher abgeschwächt wird.

Achttaktige Ländler und Mazurkas sowie alle Zwiefachen sollten nur mit Grundbässen begleitet werden, allenfalls mit Bassläufen bzw. Übergängen. Hier ist ein Wechselbass fehl am Platz.

Prinzip des Wechselbass

Die Stufen erkläre ich auf einer eigenen Seite (einfache Mehrstimmigkeit)

Falls Sie mit Wechselbass begleiten wollen, soll bei Stücken der alpenländischen Volksmusik immer ein tieferer Ton auf einen höheren Ton folgen (oder umgekehrt), es sollen nie zwei gleiche Töne direkt nacheinander gespielt werden. In der ersten Stufe beginnt man dazu mit dem Grundton, in der fünften Stufe mit dem Wechselton, das ist der zweite, nächsthöhere auf den Grundton folgende Ton. Ausnahme ist die Subdominante (4. Stufe). Auf deren Dauer spielt man anfangs am Besten nur den Subdominant-Grundton. (Später können Sie auch versuchen, längere Subdominant-Passagen mit Terz-Wechselbass zu begleiten.)

Wenn dieses Prinzip nicht durchführbar ist, dann spielt man üblicherweise nur Grundtöne und je nach Können zusätzlich Durchgänge (Läufe) oder Dreiklangstöne, aber keinen Wechselbass. Bei allen 8-taktigen Ländlern oder Mazurkas sowie bei allen Zwiefachen spielt man ebenfalls keinen Wechselbass.

Beispiele Wechselbass

Auf der Seite Beispiele Wechselbass zeige ich an Hand der Ennstaler Polka einfache Beispiele für den Wechselbass.

Läufe

Läufe sind kurze Übergänge von einem Basston zum anderen. Wenn Wechselbass gespielt wird, sollten sich diese Läufe dem Wechselbass unterordnen und ihn nicht stören. Wichtig ist nicht der Lauf selbst, sondern der Zielton, auf den dieser Lauf hinzielt, das ist häufig der Grundton der nächsten Stufe oder bei Wechselbass der Wechselton der fünften Stufe.

Einige Beispiele in C-Dur:

G-F-E-D-C oder G-F-E-D-C-G-C als Übergang von der fünften Stufe zur ersten Stufe im 4/4-Takt.

G-A-H-C oder G-F-D-C wie vor, jedoch im 3/4-Takt.

C-D-E-F als Übergang von der ersten zur vierten Stufe im 3/4-Takt.

C-C-D-E-F wie vor, jedoch im 4/4-Takt. Bei manchen Läufen ist es ausnahmsweise nicht falsch, zwei gleiche Töne direkt nacheinander zu spielen.

Auf der Seite einfache Übergänge (Läufe) zeige ich noch weitere Möglichkeiten.

Auf den Seiten für die Okarina finden Sie Stücke als Beispiele für ausgeschriebene Bassgeigenstimmen.

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